Liebherr übergibt Regenüberlaufbecken an Stadt
Das Liebherr-Werk Ehingen hat vor wenigen Tagen ein 30 000 Kubikmeter wasserfassendes Regenüberlaufbecken an die Stadt übergeben. Im Rahmen der dritten Erweiterung hat der Ehinger Kranhersteller dieses riesige 16 000 Quadratmeter große Überlaufbecken bauen lassen. Nun wurde es offiziell an die Stadt übergeben.
Bis zu zehn Meter hoch
Dr. Hubert Hummel machte deutlich, dass der Bau eines Dammes, wie er eher im norddeutschen Raum vorkommt, nicht gerade in das Metier des Ehinger Kranherstellers falle. „Trotzdem würde der Damm selbst einem sogenannten 100-jährigen Hochwasser stand halten“, so der Geschäftsführer der Firma Liebherr. Bis zu zehn Meter hoch und insgesamt 350 lang ist der Damm geworden. Über einen 900 Meter langen Kanal wird das Wasser in Richtung Schmiech geleitet. „Mit einer Fließgeschwindigkeit von 125 Litern pro Sekunde gelangt das Wasser vom neuen Rückhaltebecken über einen 900 Meter langen Kanal kontrolliert zur Schmiech“ informiert der planende Ingenieur Erwin Schmid.
Schutz für Berkach
Oberbürgermeister Johann Krieger lobte die Bereitschaft des Ehinger Kranherstellers, die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen für die dritte Erweiterung zu bezahlen. „Diese Erweiterung war nötig um Arbeitsplätze bei Liebherr nachhaltig zu sichern“ bestätigte OB Krieger. Symbolisch erhielt das Stadtoberhaupt von Dr. Hubert Hummel ein Kranmodel mit einem Segelboot am Haken, falls das Becken doch einmal volllaufen sollte oder schiffbar würde. Derzeit sieht man sogar Hasen auf dem Damm und der eine oder andere Jogger hat die Erhöhung, die sich übrigens auch als Aussichtsplattform eignet, als Laufstrecke in Beschlag genommen.