Kommunale Kriminalprävention
Das Innenministerium Baden-Württemberg initiierte das Pilotprojekt "Kommunale Kriminalprävention". Auslöser für die Einrichtung dieses Pilotprojekts waren steigende Kriminalitätszahlen und die Erkenntnisse kriminologischer Forschung, dass 70 % aller Tatverdächtigen ihren Lebensmittelpunkt in der Tatortgemeinde haben oder in dem Landkreis, in dem sie straffällig werden.
Aus diesem Grund soll die Kriminalprävention vor Ort, in den Städten und Gemeinden, ansetzen um Lösungswege zu erarbeiten und umzusetzen.
Hierfür sollen kompetente Personen aus Verwaltung, Wirtschaft, Gesellschaft und Polizei mit den Bürgern zusammenarbeiten. Der Einstieg in die Kommunale Kriminalprävention wurde in Ehingen im Sommer 1998 gemacht.
Ziele der Kommunalen Kriminalprävention in Ehingen (Donau)
Das vorrangige Ziel der Kommunalen Kriminalprävention ist es, ergänzend zu den staatlichen Aktivitäten einen wirkungsvollen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage und zum Abbau der Kriminalitätsfurcht zu leisten.
Zu diesem Zweck wurden in Ehingen zwei Arbeitsgruppen gebildet:
Große Kreisstadt Ehingen (Donau)
Kommunale Kriminalprävention
Konzeption zur Einleitung und Umsetzung der Präventionsidee vom 08.09.1998
Arbeitskreis Kriminalprävention
Koordination – Projektleitung
Ständige Teilnehmer:
- Polizeidirektion
- Stadtverwaltung
Arbeitsgruppe Sichere Stadt
Problemfeld:
- Sicherheitsgefühl
- Angsträume
- Pöbeleien und Belästigungen
- Freizeitverhalten
- Spielplätze
Arbeitsgruppe Jugendkriminalität, Jugend und Drogen
Problemfeld:
- BTM-Missbrauch
- Gewalt an Schulen
- Freizeitverhalten
- Aussiedlerintegration
Arbeitsgruppe N.N.
Problemfeld:
