"Der Aufwärtstrend muss sich aber noch verstetigen" so Geschäftsführer Götz A. Maier vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V., Bezirksgruppe Ulm. Derzeit erhellt sich die wirtschaftliche Lage deutlich, ist sich der Geschäftsführer der Südwestmetall sicher. Dies sind die Ergebnisse der Frühjahrskonjunkturumfrage, die vor wenigen Tagen veröffentlicht worden ist. Mit aller Macht versuchten sich die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie im Raum Ehingen, im Jahr 2009 gegen die Konjunkturkrise zu stemmen. Im Schnitt mussten Umsatzeinbusen von 2,93 Prozent verkraftet werden. Bei der Auftragsentwicklung hat sich die Lage aktuell deutlich aufgehellt. Bereits im Zeitraum 1. April 2009 bis 1. April 2010 haben bereits 50 Prozent der Unternehmen eine positive Auftragsentwicklung verzeichnen können. Für die kommenden sechs Monate gehen 50 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen von einer Steigerung der Aufträge aus. Weitere 20 Prozent erwarten hierbei eine gleichbleibende Auftragslage. Immerhin noch 26,5 Millionen Euro planen die Unternehmen im Raum Ehingen im Jahr 2010 zu investieren.
Positives Signal
Die Unternehmen halten auch in diesem Jahr ihre sehr gute Ausbildungsquote hoch. Das ist ebenfalls als positives Signal zu erkennen. Die Ausbildung in eigene Fachkräfte wird weiterhin als lohnende Investition in die Zukunft gesehen. 253 junge Menschen werden derzeit von der Metall- und Elektroindustrie im Raum Ehingen ausgebildet. Weiter geht aus dem Bericht der Südwestmetall, Bezirksgruppe Ulm, hervor, dass es den Betrieben unheimlich wichtig war, die Stammbelegschaft zu halten, um für einen möglichen Aufschwung gerüstet zu sein.

