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Region bekommt einen Digital Hub

Auch der BED BusinessPark Ehingen Donau soll regionale Anlaufstelle für Digitalisierungsfragen werden.

43.000 Unternehmen. 500.000 Einwohner. Eine Anlaufstelle für Digitalisierungsfragen. Das ist die Idee für eine "Digitalisierungsregion Ulm / Alb-Donau / Biberach". Am 5. Februar wurde das entsprechende Konzept vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg prämiert. Damit soll noch in diesem Jahr ein Digitalisierungszentrum (Digital Hub) in der Region entstehen.

Um die Digitalisierung gerade auch in der Fläche des Landes voranzutreiben, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Juli 2017 einen Förderaufruf zum Thema "Regionale Digitalisierungszentren (Digital Hubs)" veröffentlicht. Die regionalen Digital Hubs sollen dabei gemeinsam von verschiedenen regionalen Akteuren aufgebaut werden und an einem räumlich konzentrierten Ort verschiedene Angebote zur Förderung der Zusammenarbeit und zur Unterstützung der Unternehmen bei der Digitalisierung entwickeln und etablieren. 

Der nun prämierte Antrag für die Region Ulm / Alb-Donau / Biberach wurde dabei von einem Konsortium aus 23 regionalen Akteuren entwickelt. Neben den Kammern (IHK, HWK), der Stadt Ulm, dem Alb-Donau-Kreis, dem Landkreis Biberach, den Städten Biberach, Ehingen und Riedlingen, den Hochschulen sowie den regionalen Gründerzentren, sind dabei auch zahlreiche Unternehmen, Start-ups und eine Unternehmerinitiative Teil des Konsortiums.

Ob Stadt. Ob Land. Alle sind digital.
Die Idee des regionalen Konzeptes lautet dabei: 43.000 Unternehmen. 500.000 Einwohner. Eine Anlaufstelle für Digitalisierungsfragen. Damit dies gelingt, sind für den Digital Hub neben einer Zentrale in Ulm sowie Standorten in Ehingen und Riedlingen auch ein Kompetenzzentrum für Building Information Modeling an der Hochschule Biberach vorgesehen, die alle durch ein zentrales Hub-Management bespielt und eng vernetzt werden. Außerdem wird im nördlichen oder mittleren Alb-Donau-Kreis ein weiterer Hub-Standort entstehen, wie Heiner Scheffold, Landrat des Alb-Donau-Kreises, ankündigte. 

BusinessPark ist Teil des Konzepts
Scheffold und der Ehinger Oberbürgermeister Alexander Baumann, die beide auch am Montag am Digitalgipfel des Wirtschaftsministeriums teilnahmen, sehen im Digital Hub den Einstieg in eine ganz neue Form von Wirtschafts- und Digitalisierungsförderung in der Region. Schließlich ist als regionaler Hub-Standort im Alb-Donau-Kreis der BED BusinessPark in Ehingen wesentlicher Teil des Konzepts. Dazu ist die Stadt Ehingen als Mitinitiator des Digital Hub-Konzepts aktiv geworden. "Mit dem Digital Hub bekommen wir eine zentrale Anlaufstelle für Digitalisierungsfragen, insbesondere für unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen und Start-ups. Im Alb-Donau-Kreis kann der künftige Hub-Standort Ehingen schnell aktiviert werden", sagte Landrat Heiner Scheffold.
"Ein Digital Hub braucht beste Infrastruktur. Diese bieten wir im BusinessPark Ehingen durch schnellstes Internet, höchste Datensicherheit, attraktive flexible Büros zu extrem günstigem Mietpreis. Im Standortwettbewerb ist Ehingen damit ein attraktiver Platz für neue Unternehmen", sagte Oberbürgermeister Alexander Baumann.
Die Landräte Scheffold und Schmid, die Oberbürgermeister Czisch und Baumann und Hauptgeschäftsführer Sälzle dankten abschließend Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut ausdrücklich für ihren Einsatz für das Digital-Hub-Konzept.

An allen Hub-Standorten wird technische Infrastruktur sowie Know-how zur Erprobung und Entwicklung neuer digitaler Lösungen, Produkte und Geschäftsmodelle für Unternehmen aller Branchen und Größen zur Verfügung gestellt. Dazu werden auch Räumlichkeiten für Experimentierräume, Informationsräume, Coworking Spaces etc. vorgehalten. Zudem bietet der Hub Serviceleistungen. Dabei wird diesem eine zentrale Koordinierungs- und Organisationsaufgabe zuteil, um die zahlreichen, bereits bestehenden Angebote im Sinne einer optimalen Kundenbetreuung abzugreifen, zu bündeln und zentral zu vermarkten. Darüber hinaus soll der Digital Hub aber auch selbst eigene Angebote konzipieren und eine eigene Expertise bzw. eigene Kernkompetenzen aufbauen.

Am Montag erhielt die Region Ulm / Alb-Donau und Biberach von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bildmitte) den Zuschlag für ein Digitalisierungszentrum. Foto: Frank Eppler
Am Montag erhielt die Region Ulm / Alb-Donau und Biberach von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bildmitte) den Zuschlag für ein Digitalisierungszentrum. Foto: Frank Eppler

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