Konzeption Kiga

Konzeption der städtischen Kindertageseinrichtungen Mittendrin in Ehingen (Donau) 25 In den ersten Tagen der Eingewöhnung kommt das Kind mit den Eltern gemeinsam für höchstens 90 Minuten in die Einrichtung. Um Vertrauen zur eingewöhnenden pädagogischen Fachkraft aufzubauen, empfängt diese das Kind und die Eltern und begleitet sie zum Start des Tages in Absprache mit den Eltern, in den Funktionsbereich, welcher den Interessen des Kindes entspricht. Dort lernt das Kind weitere Kinder kennen und kann im Spiel eine Bindung zur pädagogischen Fachkraft aufbauen. Bei Bedarf und Wunsch des Kindes ist es möglich die Funktions- und Lernbereiche gemeinsam mit der Fachkraft und den Eltern zu wechseln. Durch den Wechsel der Bereiche ist es dem Kind möglich weitere Kinder sowie andere pädagogische Fachkräfte kennenzulernen und sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. In dieser Phase erfährt das Kind die täglichen Routineaufgaben, wie Händewaschen, Essensabläufe und das Wegräumen des Spielzeugs nach Gebrauch. Die Eltern sind in dieser Zeit passiv anwesend im Raum in dem sich das Kind aufhält, sie sollen Ihrem Kind Sicherheit und Vertrauen geben aber nicht aktiv mit dem Kind spielen. Durch das passive Verhalten der Eltern hat die pädagogische Fachkraft die Möglichkeit eine Beziehung zum Kind aufzubauen. Bei Kindern welche Windeln benötigen zeigt die sorgeberechtigte Person worauf zu achten ist. In Absprache mit dem Kind und den Eltern übernimmt die pädagogische Fachkraft im Verlauf der Eingewöhnung immer mehr Aufgaben während des Wickelns. Die pädagogische Fachkraft entscheidet individuell auf das jeweilige Kind bezogen, wann die erste Trennung stattfindet und wie lange diese dauert. Dem Kind wird die Trennung von den Eltern klar kommuniziert und durch ein bekanntes Ritual symbolisiert. Stabilisierungsphase Durch alltagsbestimmende Rituale und das gemeinsame Spiel werden die Beziehungen intensiviert und gefestigt. Das Kind integriert sich zunehmend in die Gemeinschaft und den Alltag und gewinnt immer mehr Sicherheit in der nicht mehr ganz so neuen Umgebung. Dabei kommt es auch im häuslichen Umfeld zu Veränderungen, wenn das Kind nun zu Hause zu anderen Zeiten isst und schläft wie bisher. Dies spricht für die weitere Integration des Kindes in den neuen Alltag und erfordert von den Familien eine feinfühlige Anpassung an die sich verändernde Lebenssituation.

RkJQdWJsaXNoZXIy NzY5NzY=