Konzeption der städtischen Kindertageseinrichtungen Mittendrin in Ehingen (Donau) 76 Wir, als Einrichtung und jede pädagogische Fachkraft, wollen dem Kind den nötigen Raum geben seine Sexualität kennenzulernen. Dies beinhaltet, dass das Kind sich selbst erkunden darf und im einvernehmlichen Spiel mit gleichaltrigen auch Körper anderer kennenlernen darf. Kinder müssen jedoch auch lernen, dass Sexualität einen geschützten Raum braucht, welcher für alle Beteiligten annehmbar ist. Die Entwicklung der kindlichen Sexualität wird bei uns im Rahmen klarer Regeln unterstützt. Klare Regeln, die sowohl allen Mitarbeitern als auch den Kindern bekannt sind. Es ist ein Thema bei dem jedes Kind seine eigenen Grenzen setzen muss und auch darf. Diese Regeln werden mit den Kindern regelmäßig behandelt und bildlich festgehalten und bei Bedarf im Tagesablauf besprochen Auch wir als pädagogische Fachkräfte sind im Team im Austausch über unsere eigenen Grenzen und wahren diese. Nur ein klares „Ja“ ist ein ja aber sollte sich ein Kind umentscheiden so gilt ein „Nein“ als ein sofortiges Stopzeichen. Berührungen dürfen nur in deutlichem Einvernehmen stattfinden • Geschützter Raum, niemals für vom Kind unerwünschte Kinder/Erwachsene einsehbar • Es werden keine Gegenstände / Materialien in Körperöffnungen eingeführt • Alter, Größe und Entwicklungsstand sind hier ausschlaggebend! Es darf kein Machtgefälle unter den Kindern entstehen! • Ein Nein muss akzeptiert werden -> sonst darf eine Fachkraft zu Hilfe geholt werden (das ist kein Petzen) • Jedes Kind darf das Spiel jederzeit verlassen • Kinder spüren in sich hinein, ob das Spiel Spaß macht, sollte dies nicht sein dürfen die Kinder das Spiel verlassen • kein Drohen, erpressen oder Versprechungen machen, um jemanden zum Mitspielen zu bewegen • keine Körpererkundungsspiele zw. Kindern und Erwachsene
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