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...und wer keine Biotonne will?

...hat die Möglichkeit zur Kompostierung aller im Haushalt anfallenden Bioabfälle.

Die Kompostierung muss auf dem eigenen Grundstück erfolgen. Weder Nachbarn noch Verwandte dürfen die Bioabfälle auf ihr Grundstück übernehmen. Zur ordnungsgemäßen Kompostierung gehört auch ein ausreichend großes Grundstück, auf dem der Kompost vollständig aufgebracht werden kann. Speiseabfälle müssen mit Boden oder Grüngut abgedeckt werden, damit kein Ungeziefer angelockt wird.
Die Kompostmiete muss so gepflegt werden, dass keine Geruchsbelästigungen entstehen und kein Ungeziefer angelockt wird. Jeweils zum Quartalsende ist ein Wechsel von oder zur Biotonne möglich. Bei Eigenkompostierung ist eine entsprechende Erklärung zu unterschreiben und im Rathaus, Steueramt, abzugeben.

Wer die Biotonne nicht in Anspruch nimmt, erhält einen Abschlag von 28,00 Euro/Jahr auf die Abfallgebühr (Preis gültig ab 01.01.2017).

Tipps und Hinweise zur Kompostierung

Wahl des Standorts:
Der Standort muss mind. 0,5 m vom Nachbargrundstück entfernt sein. Ein gut erreichbarer Platz im Schutz von Bäumen und Sträuchern ist günstig, da der Kompost weder austrocknen noch durchweichen darf. Der Kompost darf nicht auf einer befestigten Fläche angelegt werden, da die zur Rotte notwendigen Lebewesen vom Boden in den Kompost wandern müssen.

Inhalt:
Verschiedene organische Materialien sind gut zu mischen. Dabei sollte auf das Strukturmaterial geachtet werden, d.h. grobes Material wie kleine Äste sind zwischen feines Material wie Grasschnitt zu legen, damit Luft und Wasser für die Bodenlebewesen sichergestellt sind.

Und wenn es trotzdem passiert, dass

  • der Kompost stinkt: Dann fehlt Sauerstoff. Hilfe bringt Strukturmaterial, also kleine Äste und Zweige die untergemischt werden oder das Umsetzen des Kompostes.
  • Ratten oder Vögel am Kompost sind: Dann waren Speise- und Fruchtreste nicht in der Mitte des Kompostes und nicht zugedeckt. Hilfe bringt das Abdecken mit Boden, Stroh oder anderen geruchsarmen Kompostmaterialien. Wer Speiseabfälle aller Art kompostiert, braucht keine "Besucher" zu fürchten.
  • der Kompost zu langsam rottet: Dann ist er entweder zur trocken oder zu stickstoffarm. Hilfe bringt im ersten Fall ausgiebiges Gießen, im zweiten die Beigabe von Rasenschnitt, Brennnesseln oder Hornspänen.

Zuschuss für die Beschaffung von Kompostern

Alle Bürger aus Ehingen und den Teilorten erhalten von der Stadt Ehingen (Donau) unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss in Höhe von 13 Euro für die Beschaffung von Kompostern. Für Komposter aus Recycling-Material (gesonderter Nachweis erforderlich) erhöht sich der Betrag auf 20 Euro. Der Zuschuss wird nach Vorlage des Kaufbeleges überwiesen. Auf dem Beleg müssen Name des Käufers, Adresse, Kontonummer und Bankleitzahl vermerkt sein.

Weitere Informationen enthält die Kompostfibel, die kostenlos im Stadtbauamt ausliegt oder unter Tel. 07391 503-269 oder bei Tanja Kramer per E-Mail angefordert werden kann.

Weitere Informationen

Ansprechpartner & Auskünfte

Hier finden Sie alle Ansprechpartner zu den verschiedenen Themen im Überblick.

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