Energiemanagement
Durch das Energiemanagement werden die Strom-, Wärme- und Wasserverbräuche der Stadt Ehingen kontinuierlich überwacht, erfasst und bewertet. Der Energiebericht wird jährlich erarbeitet und veröffentlicht.
Allgemeine Hinweise und zentrale Ergebnisse (Stand August 2026)
- kontinuierliche Überwachung der Wärme-, Strom- und Wasserverbräuche der kommunalen Liegenschaften
- Feststellen von technischen Ausfällen, Störungen, Leaks
- Optimierung des Energieverbrauchs
- gezielte Erneuerung der Technik und datenbasierte energetische Sanierungsmaßnahmen
- langfristige Einsparungen von Energie und Wasser und entsprechender Kosten
- Gebäudedaten werden gesammelt und in die Software eingepflegt
- Strom-, Wasser- und Wärmeverbräuche werden einmal jährlich aus den eingegangenen Rechnungen erhoben und erfasst
- der Energiebericht wird mithilfe der Software erzeugt
- die zuständigen Abteilungen sichten den Bericht
- kontinuierlich werden Anlagen und Gebäude hinzugefügt, Daten aktualisiert und Gebäude besichtigt
- der Energiebericht wird entsprechend §18 KlimaG BW immer Ende Juni für das vorangegangene Berichtsjahr an die KEA BW übermittelt
- ein Großteil der energierelevanten Liegenschaften der Stadt Ehingen ist bereits im Energiebericht enthalten
nach Wärmeträgern aufgeschlüsstelt:
- Pellets, Propan, Heizöl, Heizstrom, Nah- und Fernwärme sind vollständig
- 98 % der Erdgasverbrauchs sind erfasst, es fehlen nur 8 mit Gas geheizte Gebäude
nicht erfasst sind:
- angemietete Gebäude, da diese durch die Nebenkostenabrechnungen immer im Verzug sind (betrifft nur 3 Gebäude)
- Verbräuche, wie die Tiefgaragen und Veranstaltungsstrom
- vermietete und verpachtete Gebäude und Gebäudeteile aus Datenschutzgründen
- die Wärmeverbräuche in diesem Diagramm sind witterungsbereinigt, das heißt, Schwankungen durch das Wetter wurden ausgeglichen
- die Stromverbräuche sind stets leicht rückläufig
- die Wärmeverbräuche sind 2023 und 2024 aufgrund der Sparmaßnahmen zurückgegangen, 2025 aber wieder stark gestiegen
- Wärmeversorgung überwiegend aus Erdgas
- Heizöl ist rückläufig, wird zunehmend durch Pellets (Regenerative) ersetzt
- Sonstige ist Propangas
- Heizstrom sind die Wärmepumpen
- die großen Anlagen machen einen wesentlichen Anteil des Strombedarfs aus: Straßenbeleuchtung, Wasserversorgung und Kläranlage
- die großen Liegenschaften mit hohem Stromverbrauch sind beispielsweise das Rathaus, die Feuerwehr, die Längenfeldschule, das Johann-Vanotti-Gymnasium und die Realschule
- Zielwerte: sind je nach Nutzungsart des Gebäudes für Wärme, Wasser und Strom definierte Zielmarken, die die Gebäude ohne technische Maßnahmen erreichen sollten. Sie basieren auf einer statistischen Auswertung zahlreicher deutschlandweiter Referenzgebäude.
- Zielwerte sind entscheidend für die Bewertung der Gebäude, weil sie eine Vergleichbarkeit der Gebäude untereinander schaffen
- Die meisten Gebäude in der Grafik erreichen den Zielwert nicht: die Längenfeldschule, die Konviktssschule und die Stadtgärtnerei haben schlechte Energiestandards.
- Das Rathaus und die Realschule liegen unter dem Zielwert. Bei der Realschule kommt das vor allem durch die im Vergleich zu anderen Lehrschwimmbecken unterdurchschnittliche Nutzung des Beckens zustande.
Dokumente
Klimaschutzmanagerin
Lena Kunik
Zimmer 2.20
Hauptstraße 89
89584 Ehingen (Donau)
Postanschrift: Marktplatz 1
Telefon: 07391 503-154
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