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Ehingen aktuell - Presseberichte

Aus dem Ehinger Gemeinderat

[Artikel vom 20.05.2020]

In der Gemeinderatssitzung am 14. Mai, die zur Einhaltung der geltenden Abstandregelungen im Großen Saal der Lindenhalle stattfand, wurden von den Stadträtinnen und Stadträten wichtige Beschlüsse gefasst.

Feuerwehr Erbstetten

Der Wahl von Lars Schreiter zum stellvertretenden Abteilungskommandanten der Feuerwehreinsatzabteilung Ehingen-Erbstetten stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Fahrzeug für Feuerwehr Heufelden

Ebenfalls einstimmig sprach sich das Gremium für den Kauf eines sogenannten Gerätewagen-Logistik 1 (GW-L1) für die Feuerwehreinsatzabteilung Ehingen-Heufelden aus. Das Fahrzeug soll den 37 Jahre alten Mannschaftstransportwagen samt Tragkraftspritzenanhänger ersetzen und kostet rund 218 800 Euro, wobei vom Land 25 500 Euro Zuschuss bewilligt sind. Der Gerätewagen wird künftig im gesamten Stadtgebiet zur Löschwasserförderung bei Großbränden, bei großflächigen Unwetterlagen sowie sonstigen Transportaufgaben zum Einsatz kommen. Den Auftrag zur Lieferung des Fahrzeuges erhielt die Firma Feuerwehrtechnik Walser GmbH aus Rankweil, Österreich. Weiteres Zubehör sowie feuerwehrtechnische Ausstattung liefern die Firmen Wilhelm Bart aus Fellbach und Albert Ziegler aus Giengen/Brenz.

Beteiligung an der Netze BW GmbH

An der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft Netze BW GmbH und Co. KG beteiligt sich die Stadt Ehingen mit fünf Millionen. Mit überwiegender Mehrheit sprachen sich die Mitglieder des Gemeinderats dafür aus. Die Beteilung läuft zunächst fünf Jahre, Während dieser Zeit garantiert die Netze BW GmbH eine jährliche Ausgleichszahlung von 3,6 Prozent abzüglich der laufenden Kosten der Gesellschaft und der Kapitalertragssteuer samt Solidaritätszuschlag.

Mensaerweiterung Michel-Buck-Schule

Insgesamt 640 000 Euro sind für die Mensa-Erweiterung der Michel-Buck-Schule im Haushalt eingestellt. Die bisher vorgenommenen Vergaben für den Rohbau und die Fassade sowie ein Mehraufwand bei den Gründungsarbeiten wegen des schlechten Baugrunds zeigen, dass die vorhandenen Mittel nicht ausreichen werden. Den Mehrkosten und der damit verbundenen Umschichtung von Haushaltsmitteln von 110 000 Euro stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Ausbau Hubertusweg Dintenhofen

Im Ehinger Teilort Dintenhofen soll der Hubertusweg, zwischen Eschleweg und Tobelweg ausgebaut werden. Die Planung hierzu wurde dem Ortschaftsrat bereits im Februar vorgestellt. Auf einer Länge von 300 Metern werden neue Kanal- und Wasserleitungen sowie Leerrohre für das Breitband verlegt. Der einseitige Gehweg wird 1,50 Meter breit und die Fahrbahnbreite liegt zwischen 4,70 und 5 Metern. Wegen der Hanglage sind Sicherungsarbeiten im östlichen Bereich der Wohnstraße erforderlich. Die Baukosten werden auf rund 985 000 Euro beziffert. Einstimmig folgte der Gemeinderat dem Vorschlag der Verwaltung und sprach sich für den Ausbau des Hubertuswegs auf Grundlage der vorgestellten Planung aus.

Versickerungsbecken Granheim

Die Firma Fensterle aus Ertingen wird das Versickerungsbecken in Ehingen-Granheim bauen. Einstimmig erhielt die Firma aus Ertingen den Auftrag, nachdem sie mit rund 138 400 Euro der wirtschaftlichste Bieter war. Den Planungen zum Bau des Versickerungsbeckens hatte der Gemeinderat bereits im vergangenen November zugestimmt.

Wettbewerb Erweiterung Kindergarten

Für die Erweiterung des Kindergartens Hehlestraße soll es einen Wettbewerb geben. Dafür hatte sich der Gemeinderat in seiner Februarsitzung ausgesprochen. Nun ging es um die Wahl der Sachpreisrichter und deren Stellvertreter. Nach ausführlicher Diskussion einigte sich das Gremium darauf, dass das Preisgericht neben dem Oberbürgermeister aus drei stimmberechtigten Sachpreisrichtern sowie drei beratenden Räten bestehen soll. Im Preisgericht werden vertreten sein für die CDU Peter Bausenhart (Stellvertreter Marc Gröber) und Peter Banderitsch (Josef Huber) sowie für die Grünen-Fraktion Sonja Ihle (Hubert Dangelmaier). Als Berater fungieren Christian Walther (Junges Ehingen), Georg Schreiber (SPD) und Wolfgang Baumbast (FDP/Freie).

Strategie Tourismusmarketing

Rolf Koch vom Stadtmarketing hat auf Antrag der CDU-Fraktion über die Strategie des Tourismusmarketing in Ehingen berichtet und aufgezeigt wie die Stadt am touristischen Markt agiert. Seit 1999 sind die Übernachtungszahlen in der Stadt um 183,9 Prozent angestiegen. Als die drei wichtigen strategischen Geschäftsfelder nannte Rolf Koch die Themen Wandern, Radfahren sowie den Städtetourismus. Auch auf die großen Herausforderungen durch Corona ging der Tourismusverantwortliche ein. Oberbürgermeister Alexander Baumann sprach die Hoffnung aus, dass man die Krise gemeinsam überstehen werde und sicherte den Ehinger Gastronomen zu, beispielsweise in diesem Jahr auf Sondernutzungsgebühren für Außenbestuhlung zu verzichten. Von der CDU-Fraktion wurde am Ende der Wunsch an Rolf Koch geäußert, dass man in einem halben Jahr hören möchte, welche solitären Stärken Ehingen habe und unter welchen Voraussetzungen man diese ausbauen könnte.

Nisthilfen für Störche

Gemeinsam mit dem Storchenbeauftragten des Regierungspräsidiums Rainer Deschle wird die Stadtverwaltung prüfen, wo es in der Kernstadt und den Teilorten möglich und sinnvoll ist, auf städtischen Gebäuden Nisthilfen für Störche anzubringen. Damit folgte der Gemeinderat einem Antrag der Freien Wähler, die sich für die Schaffung von Nisthilfen auf städtischen Gebäuden eingesetzt hatten.

Aktuelle Corona-Lage

Oberbürgermeister Alexander Baumann informiert den Gemeinderat über die aktuelle Corona-Lage. Stand 14. Mai waren in Ehingen 443 Fälle registriert, die Zahl umfasst alle Infektionsfälle und zusätzlich alle Quarantänefälle, die von der Verwaltung bearbeitet wurden. Die Zahl der positiv Getesteten liegt bei 111, davon genesen sind 100 Personen. Es folgte ein Überblick über die Situation in der Verwaltung, den städtischen Kultureinrichtungen sowie in den Ehinger Schulen und Kindergärten. Obwohl die Maßnahmen zur Durchbrechung der Infektionsketten Wirkung zeigen, mahnte der Oberbürgermeister, weiterhin achtsam zu bleiben, um das bisher Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

Gedenkorte an den Nationalsozialismus

Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung vom Nationalsozialismus, die sich am 8. Mai zum 75. Mal jährten, nahm Oberbürgermeister Baumann zum Anlass, dem Gemeinderat über ein Vorhaben zu berichten, mit dem sich er und Stadtarchivar Dr. Ludwig Ohngemach seit geraumer Zeit beschäftigen. Es sollen geeignete Örtlichkeiten in Ehingen benannt werden, die für die Zeit des sogenannten Dritten Reiches als Erinnerungs- und Gedenkorte dienen können. Mit den Einzelheiten wird sich das Gremium zu einem späteren Zeitpunkt befassen.

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